Carcassonne


Um es direkt zu sagen: Ich habe das Spiel nie gespielt! War das mit Karten oder mit Steinen? Beides? Egal.

Trotzdem stand der Ort bei mir auf der Bucketlist. Ich hatte da mal so eine Doku gesehen … seitdem gab es keine Ausrede mehr. Zumal, wenn ich gerade daran vorbeifahre. Und imposant ist die alte Königsfestung allemal.

Wieder einmal zog ich den Vorsaison Joker und wieder einmal hatte ich recht. Das eingemauerte Städtchen war beinah leer. Die Fußgängerampel für jede Richtung durch die Gasse vom Haupttor schaltete zwar fröhlich von Rot auf Grün, aber die wenigen Touristen ignorierten sie genau wie ich. Nicht auszudenken wie das dort während der Hauptsaison brummt. Allein dieser im Grunde nette Platz mit den vielen Cafés muss im Sommer entsetzlich sein!

Aber dann ist da ja noch dieser Felice Varini.

Eines seiner Kunstwerke lässt am westlichen Tor, dem Porte de l‘Aude, bestaunen. Von einem bestimmten Punkt aus betrachtet, bilden die auf der Burgmauer angebrachten farbigen Linien konzentrische Kreise. Die Dimensionen und Präzision seiner Werke ist unglaublich. Allein dafür hat sich der Abstecher gelohnt.

Nach gut einer halben Stunde hatte ich meinen Rundgang durch die Stadt beendet. Die Steine von Carcassonne fand ich beeindruckend, die Karte für den Parkplatz hat mich 2€ gekostet.

Wem das noch nicht reicht, dem kann ich wärmstens das Eis von Amorino, in der Rue Raymond Roger, am Place du Château, empfehlen. Ich hatte eine Pistazien-Eisblume (mit echten Pistazien) mit Blättern aus Salz-Karamell. Mega lecker!

,