
Nachdem ich den ersten Tag in Belgien verbracht hatte, machte ich mich früh auf den Weg weiter Richtung Süden. Mein nächster Stopp sollte der kleine Ort Étang-sur-Arroux, südwestlich von Dijon, sein.
Die Fahrt war mit über sechs Stunden unangenehm lang und anstrengend.
Es war bereits dunkel als ich ankam. Der Besitzer des Campingplatzes hat mich aber nett empfangen, und mir die wenigen verfügbaren Möglichkeiten für die Übernachtung gezeigt.

Der größte Teil des Platzes war von dem, über die Ufer getretenen Flusses überschwemmt. Die Wasserlinie war in Sichtweite. Der komplette Platz und die Wege waren morastig.
Auch wenn ich auf dem Weg sicher stand, war die Nacht doch eher unruhig und wenig erholsam. Zu sehr rumorte es in mir wegen dem Hochwasser und den damit verbunden Gefahren.
Am nächsten Morgen – als diese Fotos entstanden – zeigte sich aber, dass es eigentlich unbegründet war sich Sorgen zu machen. Die Nacht war trocken geblieben, und der Fluss zog sich langsam wieder in sein Bett zurück.

Der Platz selbst war sehr schlicht – aber sehr sauber, was mir immer deutlich wichtiger ist, als ein modernes Ambiente. Es ist nicht so, dass ich ein solches missachte! Es hilft nur wenig, wenn es dreckig und unangenehm ist. Dann schon lieber 70-er Charme, aber pick-sauber.
In dem kleinen Snack hatte es am Abend vorher noch „Apperifs“ gegeben, wie mein Gastgeber betonte. Mir war aber nicht danach gewesen und hatte mich direkt ins Bett verzogen.
